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Dokumentart(en): Zeitschriftenbeitrag
Titel der Veröffentlichung: Qualitätsmanagement: Hephata öffnet sich

Bibliographische Angaben

Autor/in:

Kroll, Petra

Herausgeber/in:

Aktion Mensch e.V.

Quelle:

Aktion Mensch - Das Magazin, 2002, Heft 3, Seite 62-63, Kassel: Publikom Z

Jahr:

2002

Der Text ist von:
Kroll, Petra

Der Text steht in der Zeitschrift:
Aktion Mensch - Das Magazin, Heft 3, Seite 62-63

Den Text gibt es seit:
2002

Inhaltliche Angaben

Abstract:

Das steht in dem Text:

Der Geschäftsführer der Hephata-Werkstätten, Dieter Püllen, ist mit einem Projekt befasst, durch das ab dem Jahre 2003 die Arbeit der sieben Werkstätten für behinderte Menschen der Hephata in Mönchengladbach mit rund 1600 Mitarbeitern geregelt werden soll - sowohl die Produktion (vorwiegend in den Bereichen Verpackung und Montage) als auch die Rehabilitationsmaßnahmen (sollen nach der verbindlichen europäischen DIN-Norm EN 9001: 2000 zertifiziert werden. Das bedeutet, dass ein geregeltes Qualitätsmanagement-System (QMS) aufgebaut wird, das die Überprüfbarkeit der geleisteten Arbeit nach einem anerkannten Regelwerk gewährleistet. Das Resultat soll in einem Handbuch zusammengefasst werden, in dem die Normforderungen wie in einer Checkliste festgehalten sind und nachgelesen werden können.

Mit der Einführung industrieller Arbeitsstrukturen in einer sozialen Einrichtung sollen auf dem 'schwierig gewordenen' Arbeitsmarkt Existenz und Arbeitsplätze gesichert werden. Die Zertifizierung von Produkten lässt sich dabei leichter an als die Zertifizierung von Rehabilitationsmaßnahmen, da der jeweilige Beschäftige unter Berücksichtigung seiner individuellen Behinderung sowohl als Empfänger einer Dienstleistung in der WfbM als auch als Erfüller einer Dienstleistung für den Auftraggeber gesehen werden muss.

Das QMS kann bei dieser Gratwanderung zwischen Unterstützung und Förderung einerseits und Produktion andererseits Konflikte nur bedingt lösen. Die Zertifizierung soll die Effizienz der Förderung unterstützen, kann aber die Arbeitsmarktlage nicht beeinflussen - so gilt es, behinderte Menschen so optimal wie möglich zu fördern und die Finanzierung dafür sichzuerstellen. Ab 2003 möchte Dieter Püllen mit der Hephata als Gesellschafter integrative Firmen auf dem freien Arbeitsmarkt gründen, um auf diese Weise der geringen Vermittlung von behinderten Mitarbeitern in den ersten Arbeitsmarkt entgegenzuwirken.

Wo bekommen Sie den Text?

Magazin Menschen. Inklusiv leben
https://www.aktion-mensch.de/dafuer-stehen-wir/das-bewirken-...

Weitere Informationen zur Veröffentlichung

Referenznummer:

R/ZS0145/3354

Informationsstand: 22.01.2003