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Dokumentart(en): Graue Literatur Online-Publikation
Titel der Veröffentlichung: Aktionsplan Stadt Bad Kreuznach

Aktionsplan der Stadt Bad Kreuznach zur Umsetzung der UN-Konvention über die Reche von Menschen mit Behinderungen

Bibliographische Angaben

Autor/in:

k. A.

Herausgeber/in:

Stadt Bad Kreuznach

Quelle:

Bad Kreuznach: Eigenverlag, 2013, 34 Seiten: PDF

Jahr:

2013

Der Text ist von:
Stadt Bad Kreuznach

Den Text gibt es seit:
2013

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Inhaltliche Angaben

Abstract:

Das steht in dem Text:

Alle Menschen sollen sich im Alltag und ihren sozialen Beziehungen frei bewegen und entfalten können, ganz unabhängig von ihrem Alter, ihrem Geschlecht, ihrer Herkunft oder ihrer körperlichen, geistigen und psychischen Voraussetzungen. Damit beauftragt uns bereits unser Grundgesetz. Eine Gesellschaft, in der dies verwirklicht ist, wäre barrierefrei. Unter Barrieren sind nicht nur im klassischen Sinne räumliche Hindernisse zu verstehen, sondern darüber hinausgehend alle Tatbestände, die eine gleichberechtigte Teilhabe aller Menschen ausschließen, egal in welchem Lebensbereich.

Die UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Beeinträchtigungen betrachtet individuelle Besonderheiten daher immer im Kontext von unmittelbaren bzw. mittelbaren Barrieren in allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens. Sie präzisiert und ergänzt bereits bestehende menschenrechtliche Standards unter dem besonderen Blickwinkel der Menschen mit Beeinträchtigungen. Mit der Konvention wurden keine neuen Spezialrechte erfunden, sondern die für uns alle geltenden Menschenrechte in Bezug auf die besonderen Anforderungen von Menschen mit Beeinträchtigungen angepasst.

Unter dem Aspekt "Duty to fulfill" haben die Staaten, die die Konvention unterzeichnet haben, die Pflicht übernommen, Einrichtungen und Mittel für die Umsetzungen der Rechte auch bereitzustellen. Die Ziele der Konvention sollen also nicht nur in gesetzliche Regelungen ihren Einzug finden, sondern in der täglichen Praxis staatlichen Handelns umgesetzt werden. Ein Teil dieser Umsetzungsstrategie ist dieser Aktionsplan der Stadt Bad Kreuznach.

Vieles von dem, was Sie in unserem Aktionsplan vorfinden, werden Sie auch in den Umsetzungsplänen des Landes Rheinland-Pfalz und anderer Kommunen nachlesen können. Dies liegt insbesondere daran, dass es eine weit verbreitete Übereinkunft über die gesellschaftlichen Bereiche von Inklusion von Teilhabe gibt. Um alle Bereiche des gesellschaftlichen Lebens wirklich abdecken zu können, soll zukünftig ein gemeinsamer Aktionsplan der Stadt und des Kreises Bad Kreuznach erstellt werden. Denn die Stadt Bad Kreuznach hat aufgrund ihres kreisangehörigen Status' nur eingeschränkte Aufgaben und Pflichten. Wichtige Maßnahmen in den Bereichen Gesundheit, stationäre Sozialhilfe, Barrierefreiheit in weiterführenden Schulen, Gleichstellung im Erwerbsleben sind diejenigen Bereiche, die in einem gemeinsamen Plan daher zukünftig auch abgedeckt sein werden.

Dieser Plan wurde in enger Abstimmung mit den Vertreterinnen und Vertretern des Kreises im Arbeitskreis "Aktionsplan" des Behindertenbeirates bereits seit zwei Jahren erarbeitet. Behindertenbeirat und Verwaltung sind daher der Meinung, dass nach nunmehr zweijährigen Bemühungen unbedingt mit dem Aktionsplan gestartet werden sollte, auch wenn er sich auf die Zuständigkeiten der Stadt Bad Kreuznach beschränkt. Der Aktionsplan versteht sich nämlich nicht als abschließendes Werk, sondern - ganz im Gegenteil - als ein dynamisches und sich weiterentwickelndes Instrument, das jährlich im Behindertenbeirat, im Sozialausschuss und im Stadtrat der Überprüfung und Weiterentwicklung bedarf.

[Aus: Vorwort]

Wo bekommen Sie den Text?

Stadt Bad Kreuznach
http://www.bad-kreuznach.de

Weitere Informationen zur Veröffentlichung

Stadt Bad Kreuznach
http://www.bad-kreuznach.de

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Referenznummer:

R/NV6617xK16

Informationsstand: 02.10.2014