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Dokumentart(en): Buch/Monografie Online-Publikation
Titel der Veröffentlichung: Rehabilitation and return to work: Analysis report on EU and Member States policies, strategies and programmes

Autor/in:

Belin, Alice; Dupont, Claire; Oules, Lise [u. a.]

Herausgeber/in:

Europäische Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz; European Agency for Safety and Health at Work (EU-OSHA)

Quelle:

Luxemburg: Amt für Veröffentlichungen, 2016, 94 Seiten, ISBN: 978-92-9240-925-8, ISSN: 1831-9351

Jahr:

2016

Der Text ist von:
Belin, Alice; Dupont, Claire; Oules, Lise [u. a.]

Der Text ist in diesem Verlag erschienen:
Amt für Veröffentlichungen

Den Text gibt es seit:
2016

Online-Publikation anzeigen (DOI: 10.2802/48176)

Beschreibung:

Das steht in dem Text:

Gegenstand:

In einer Studie zu Rehabilitations- und Return to Work-Systemen hat die europäische Arbeitsschutzagentur die Systeme in allen Mitgliedstaaten und weiteren vier Freihandelszonen analysiert. Untersucht wurde, welche Faktoren die Entwicklung und Implementation beeinflussen. Aufbauend darauf wurden Erfolgsfaktoren und künftig relevante Faktoren für das weitere politische Vorgehen herausgearbeitet.

Hintergrund:

Mit dem demografischen Wandel, der höheren Lebenserwartung und damit einhergehend der wachsenden Zahl älterer Menschen (55 bis 64 Jahre) an der Gesamtbevölkerung steigen auch gesundheitliche Einschränkungen, Behinderungen und chronische Erkrankungen. Diese Einschränkungen wirken sich nicht selten nachteilig auf die Arbeitsfähigkeit der betreffenden Personen aus bis hin zum vorzeitigen Ausscheiden aus dem Arbeitsmarkt. Rehabilitationssystemen und Return to Work-Programmen kommt vor diesem Hintergrund eine steigende Bedeutung zu.

Ergebnis:

Die Verfasser/innen der Studie kommen zu dem Ergebnis, dass die analysierten Modelle zwar sehr vielseitig sind, sich im Wesentlichen aber in zwei Systeme kategorisieren lassen: einmal in Systeme, deren Fokus auf Anti-Diskriminierung liegt und die sich hauptsächlich an Menschen mit Behinderungen richten, und des Weiteren in Systeme, die alle Arbeitnehmer/innen mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen einbeziehen und auf frühe Interventionen setzen. Als besonders effektiv erweisen sich „inklusive Systeme", die alle gesundheitlich eingeschränkten Arbeitnehmer/innen einbeziehen sowie Systeme, die über etablierte Koordinierungsmechanismen zwischen allen beteiligten Akteur/innen verfügen.

Schlussfolgerung:

Die Verfasser/innen haben eine Liste von Erfolgsfaktoren herausgearbeitet, die u. a. folgende umfasst:

  • Effektive Koordinierungsmechanismen zwischen den beteiligten Akteur/innen sowie zwischen den politischen Handlungsfeldern.
  • Alle Arbeitnehmer/innen mit gesundheitlichen Einschränkungen werden einbezogen.
  • Frühe Interventionen, die an den Bedürfnissen und Fähigkeiten der betreffenden Personen ansetzen.
  • Multidisziplinäre Teams werden eingesetzt.
  • Case Manger/innen werden herangezogen.

Wo bekommen Sie den Text?

Amt für Veröffentlichungen der Europäischen Union
Vertriebsbüro Deutschland: Bundesanzeiger Verlag GmbH
https://www.bundesanzeiger.de/ebanzwww/wexsservlet

EU Bookshop
https://op.europa.eu/de/web/general-publications/publication...

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Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an eine Bibliothek, die Herausgebenden, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.

Rehabilitation and return to work: Analysis report on EU and Member States policies, strategies and programmes

Against the backdrop of the ageing workforce, this report gives an overview of the approaches taken to rehabilitation and return to work throughout Europe. It analyses the factors that influence whether rehabilitation and return-to-work systems are developed and implemented in countries, and it goes on to identify particular success factors of these systems in Europe. It concludes by discussing the policy-relevant findings, and identifying areas where additional research is required to bridge the current knowledge gaps.

Referenznummer:

R/NV1644

Informationsstand: 23.05.2023