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Dokumentart(en): Zeitschriftenbeitrag Forschungsergebnis Online-Publikation
Titel der Veröffentlichung: Wer hat nie richtig Feierabend? Eine Analyse zur Verbreitung von suchthaftem Arbeiten in Deutschland

Bibliographische Angaben

Autor/in:

Berk, Beatrice van; Ebner, Christian; Rohrbach-Schmidt, Daniela

Herausgeber/in:

k. A.

Quelle:

Arbeit, 2022, 31. Jahrgang (Heft 3), Seite 257-282, Oldenbourg: De Gruyter, ISSN: 0941-5025

Jahr:

2022

Der Text ist von:
Berk, Beatrice van; Ebner, Christian; Rohrbach-Schmidt, Daniela

Der Text steht in der Zeitschrift:
Arbeit, 31. Jahrgang (Heft 3), Seite 257-282

Den Text gibt es seit:
2022

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Inhaltliche Angaben

Beschreibung:

Das steht in dem Text:

Zunehmend komplexer werdende Arbeitsprozesse, die Flexibilisierung und Entgrenzung der Arbeit sowie deren voranschreitende Subjektivierung eröffnen Erwerbstätigen neue Möglichkeiten, bergen aber auch Risiken.

Der Beitrag untersucht mit dem Phänomen des suchthaften Arbeitens ein bis heute für Deutschland nur schwach erforschtes Thema. So ist kaum bekannt, wie verbreitet arbeitssüchtiges Verhalten in Deutschland ist oder welche sozialen Gruppen von Erwerbstätigen in besonderem Maße davon betroffen sind.

Auf Basis repräsentativer Daten für Deutschland aus dem Jahr 2017 und 2018 und der Nutzung einer international etablierten Arbeitssuchtskala (Dutch Work Addiction Scale, DUWAS) kann gezeigt werden, dass suchthaftes Arbeiten kein Randphänomen darstellt.

Während nur schwache Zusammenhänge zwischen soziodemografischen Merkmalen und arbeitssüchtigem Verhalten festgestellt werden können, tritt suchthaftes Arbeiten bei bestimmten Merkmalen der Beschäftigung (Arbeitszeit, Selbstständigkeit, Führungsverantwortung), des Betriebs (Betriebsgröße, Betriebsrat) und des ausgeübten Berufs häufiger auf.

Wo bekommen Sie den Text?

ARBEIT - Zeitschrift für Arbeitsforschung, Arbeitsgestaltung und Arbeitspolitik
https://www.degruyter.com/view/j/arbeit

Weitere Informationen zur Veröffentlichung

ARBEIT - Zeitschrift für Arbeitsforschung, Arbeitsgestaltung und Arbeitspolitik
https://www.degruyter.com/view/j/arbeit

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.

Who never gets off work? An analysis of the prevalence of work addiction in Germany

Increasingly complex work processes, the flexibilization and dissolution of boundaries in work as well as its progressive subjectification open up new opportunities for workers, but also entail various risks. This article focuses on the phenomenon of work addiction, a topic that has only been poorly researched in Germany to date. It is hardly known how prevalent work addiction is in Germany and which social groups of employees are most affected by it. Based on representative data from 2017 and 2018 and relying on an internationally established scale for measuring work addiction (Dutch Work Addiction Scale, DUWAS), we show that work addiction is not a marginal phenomenon in Germany. Only weak differences in the prevalence of work addiction by sociodemographic characteristics could be found. However, the prevalence of work addiction is related to characteristics of employment relationship (working hours, self-employment, managerial responsibility), company (company size, works councils) and the occupation employees are engaged in.

Referenznummer:

R/ZS0119/0034

Informationsstand: 09.09.2022