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Dokumentart(en): Graue Literatur Online-Publikation
Titel der Veröffentlichung: Aktionsplan Thüringen 2.0

Thüringer Maßnahmenplan zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention - Version 2.0

Bibliographische Angaben

Autor/in:

k. A.

Herausgeber/in:

Thüringer Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie (TMASGFF) Thüringer Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie (TMASGFF)

Quelle:

Erfurt: Eigenverlag, 2019, Stand: April 2019, 117 Seiten: PDF

Jahr:

2019

Der Text ist von:
Thüringer Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie (TMASGFF)

Den Text gibt es seit:
2019

Ganzen Text lesen (PDF | 1,6 MB)

Inhaltliche Angaben

Abstract:

Das steht in dem Text:

Zur Vorbereitung des Fortschreibungsprozesses des Thüringer Maßnahmenplans wurde am 30. März 2016 ein Schreiben von Frau Ministerin Werner an einen über 250 Adressen großen Verteiler versandt. Das Schreiben informierte über das geplante Verfahren und rief zur Beteiligung an der Fortschreibung auf. Im Ergebnis des Anmeldeverfahrens ist festzustellen, dass die aktuelle inhaltliche Fortschreibung des Thüringer Maßnahmenplans ganz nach dem Motto "Nicht über uns - ohne uns" unter breiter Beteiligung der Zivilgesellschaft erfolgt. Für die bereits aus der Entstehungsphase des Thüringer Maßnahmenplans bekannten thematisch gegliederten neun Arbeitsgruppen sind über 300 Anmeldungen eingegangen. Selbstbetroffene, Betroffenenverbände, Universitäten, Fachhochschulen, Schulen, Wohlfahrtsverbände, Leistungserbringer und Wirtschaftsunternehmen stellen dabei etwa 75 Prozent der Arbeitsgruppenteilnehmerinnen und -teilnehmer.

Der inhaltliche Fortschreibungsprozess wurde durch eine öffentliche Fachkonferenz am 23. November 2016 im Thüringer Landtag eröffnet. In diesem Rahmen bot sich die Möglichkeit für die Leiterinnen und Leiter der nachfolgend benannten neun Arbeitsgruppen, die inhaltlichen Zielstellungen der Arbeitsgruppen vorzustellen und für eine weitere Beteiligung der Zivilgesellschaft zu werben:
- Bildung und Ausbildung, Kinder mit Behinderung,
- Arbeit und Beschäftigung,
- Bauen, Wohnen und Mobilität,
- Kultur, Freizeit und Sport,
- Gesundheit und Pflege,
- Kommunikation und Information,
- Schutz der Persönlichkeitsrechte,
- Teilhabe am öffentlichen und politischen Leben, Bewusstseinsbildung,
- Frauen mit Behinderungen.

Im Zeitraum von November 2016 bis Oktober 2017 haben die Arbeitsgruppen zwischen zwei und sechs Sitzungen abgehalten, um die bestehenden Einzelmaßnahmen zu hinterfragen und neue Einzelmaßnahmen zu entwickeln. Die erarbeiteten Maßnahmenvorschläge wurden anschließend durch die Arbeitsgruppenleitungen an das Referat Behindertenpolitik weitergeleitet. An dieser Stelle erfolgten eine einheitliche redaktionelle Überarbeitung der Maßnahmenvorschläge und deren Gesamtzusammenstellung.

Nach Durchführung der notwendigen Ressortanhörung hat das Landeskabinett am 14. August 2018 der Version 2.0 des Thüringer Maßnahmenplans zugestimmt. Unmittelbar im Anschluss wurde das Dokument der Zivilgesellschaft bereitgestellt. Um das Gewicht des Thüringer Maßnahmenplans als Handlungsleitfaden der Landesregierung im Bereich der Menschen mit Behinderungen nochmals zu steigern, wird er zur Beratung und Beschlussfassung ebenfalls dem Thüringer Landtag vorgelegt.

Im Rahmen der Fortschreibung verfolgte die Landesregierung das Anliegen, den bestehenden Thüringer Maßnahmenplan inhaltlich weiterzuentwickeln und bezüglich seines Wirkungskreises zu verbessern. Bei diesem ambitionierten Vorhaben wurde das Ziel verfolgt, aus den in den letzten Jahren gewonnenen Erkenntnissen zu lernen, sowie Anregungen aus externen Entwicklungen einzubeziehen (beispielsweise die Abschließenden Bemerkungen des zuständigen UN-Fachausschusses, die Fortschreibung des Nationalen Aktionsplans und die Beschlussfassung des Bundesteilhabegesetzes). Weitere konkrete Handlungsempfehlungen ließen sich aus der im Jahr 2016 durchgeführten externen Evaluation des Thüringer Maßnahmenplans durch das Deutsche Institut für Menschenrechte ableiten. Ganz wesentliche Impulse gingen jedoch aus der Zivilgesellschaft aus dem Freistaat Thüringen hervor.

Im Ergebnis liegt der Thüringer Maßnahmenplan mit 130 konkret formulierten Einzelmaßnahmen vor. Diese Einzelmaßnahmen werden in den nächsten fünf Jahre durch die jeweils zuständigen Ressorts der Landesregierung umgesetzt.

[Aus: Information des Herausgebers]

Wo bekommen Sie den Text?

Thüringer Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie (TMASGFF)
Referat Presse/Öffentlichkeitsarbeit
https://www.thueringen.de/th7/tmasgff/
https://www.thueringen.de/apps/publikationen/

Weitere Informationen zur Veröffentlichung

Thüringer Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie (TMASGFF)
Referat Presse/Öffentlichkeitsarbeit
https://www.thueringen.de/th7/tmasgff/
https://www.thueringen.de/apps/publikationen/

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Informationsstand: 26.08.2021