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Dokumentart(en): Zeitschriftenbeitrag
Titel der Veröffentlichung: Konsequenzen für die Beschulung Hörgeschädigter aus dem Bildungsartikel 24 der UN-Behindertenrechtskonvention

Teil IV

Bibliographische Angaben

Autor/in:

Pospischil, Melanie

Herausgeber/in:

Berufsverband Deutscher Hörgeschädigtenpädagogen (BDH)

Quelle:

HörgeschädigtenPädagogik, 2015, 69. Jahrgang (Heft 6), Seite 262-264, Heidelberg: Median, ISSN: 0342-4898

Jahr:

2015

Der Text ist von:
Pospischil, Melanie

Der Text steht in der Zeitschrift:
HörgeschädigtenPädagogik, 69. Jahrgang (Heft 6), Seite 262-264

Den Text gibt es seit:
2015

Inhaltliche Angaben

Abstract:

Das steht in dem Text:

Eng mit dem Terminus Inklusion verwoben scheint die Forderung nach einer Schule für alle. Dieses Postulat ist so nicht aus der UN-Konvention heraus zu lesen, lediglich der gleichberechtigte Zugang zum allgemeinen Bildungssystem. Die Autorin macht allerdings deutlich, dass ein gleichberechtigter Zugang zum allgemeinen Bildungssystem für alle mit gleichen Bedingungen nur schwer oder nur eingeschränkt möglich erscheine. Die Idee stellen auch die Fachreferenten mehrheitlich in Frage und halten die Umsetzung einer Schule für alle als nicht realisierbar.

Als Gründe werden das in den Bundesländern vorherrschende gegliederte Schulsystem und fehlende "Allround-Lehrer", die jedem Förderbedarf gerecht werden können, genannt. Allerdings habe sich in allen sonderpädagogischen Fachrichtungen umfassende Fachspezifika entwickelt, die nicht von einer Person gleichermaßen beherrscht werden können. Ferner sind sich die Fachreferenten einig, dass auch in einem bestehenden Schulsystem inklusive Maßnahmen umsetzbar sind. Grundsätzlich befürworten die Experten eine Öffnung und Kooperation aller Schulen untereinander, ebenso die Möglichkeit der umgekehrten Integration - normal hörende Schüler besuchen eine Schule für Hörgeschädigte - aber auch den Erhalt eines gegliederten Schulsystems bei gleichzeitiger Reduzierung der Förderschulen.

Für die Umsetzung der Forderungen aus dem Bildungsartikel 24 der BRK werden in den einzelnen Bundesländern sehr unterschiedliche Wege beschritten. Aufgrund der föderalen Struktur Deutschlands konnten sich verschiedene Schulsysteme entwickeln. Mit der Ratifizierung der UN-Behindertenrechtskonvention sind dennoch alle in der gleichen Situation, die dort festgeschriebenen Vorgaben adäquat umzusetzen zu müssen, wobei in den Formulierungen der BRK ein offenkundiger Handlungsspielraum bleibt.

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HörgeschädigtenPädagogik
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Weitere Informationen zur Veröffentlichung

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Referenznummer:

R/ZS0177/0058x04

Informationsstand: 19.04.2016