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Dokumentart(en): Sammelwerksbeitrag Forschungsergebnis Online-Publikation
Titel der Veröffentlichung: Unterscheiden sich die erwerbsbezogenen Ergebnisse verschiedener Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben?

Vortrag auf dem 28. Rehabilitationswissenschaftlichen Kolloquium vom 15. bis 17. April 2019 in Berlin

Obertitel:

Rehabilitation - Shaping healthcare for the future

Autor/in:

Kölle, Theresa; Kaluscha, Rainer; Krebs, Klaus [u. a.]

Herausgeber/in:

Deutsche Rentenversicherung Bund (DRV Bund)

Quelle:

Berlin: Eigenverlag, 2019, Seite 230-232

Jahr:

2019

Der Text ist von:
Kölle, Theresa; Kaluscha, Rainer; Krebs, Klaus [u. a.]

Den Text gibt es seit:
2019

Online-Publikation anzeigen (in: Reha-Kolloquium 2019) (PDF | 3,4 MB)

Beschreibung:

Das steht in dem Text:

Durch das im Zuge des demografischen Wandels ansteigende Durchschnittsalter von Arbeitnehmerinnen und -nehmern sowie durch die Erhöhung des Renteneintrittsalters wird auch die Zahl von Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen im erwerbsfähigen Alter zunehmen. Vor diesem Hintergrund werden Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben (LTA) zunehmend an Bedeutung gewinnen. LTA umfassen verschiedene Leistungsformen, zu denen auch Integrationsmaßnahmen, Teilqualifizierungen und Vollausbildungen gehören. Diese drei Maßnahmenarten unterscheiden sich hinsichtlich Inhalt, Dauer, Betreuungsintensität sowie Kosten deutlich. Inwieweit sich auch das erwerbsbezogene Ergebnis der Maßnahmen unterscheidet, ist Untersuchungsgegenstand der Studie.

Vollausbildungen und Teilqualifizierungen dauern in der Regel länger als Integrationsmaßnahmen und sind damit kostspieliger. Die Untersuchung hat gezeigt, dass sich die beiden Maßnahmen jedoch durch ein besseres erwerbsbezogenes Ergebnis auszeichnen. So sind Teilnehmerinnen und Teilnehmer einer Vollausbildung bzw. Teilqualifizierung im 12. Monat nach Maßnahmenende eher beschäftigt und weisen im Folgejahr ein höheres Entgelt sowie mehr Beschäftigungstage auf als Teilnehmerinnen und Teilnehmer einer Integrationsmaßnahme.

Im Rahmen der Zuweisung sollte daher für jede Rehabilitandin und jeden Rehabilitanden unter Abwägung von Aufwand und Nutzen eine passende Maßnahme gewählt werden. Die Analysen zeigen, dass auch unter Berücksichtigung der Teilnehmendenmerkmale die Art der Maßnahme eine Rolle bei der beruflichen (Re-)Integration spielt. Dabei zeigen die aufwändigeren Maßnahmen bessere erwerbsbezogene Ergebnisse.

Wo bekommen Sie den Text?

Deutsche Rentenversicherung Bund (DRV Bund)
Rehabilitationswissenschaftliches Kolloquium
https://www.deutsche-rentenversicherung.de/DRV/DE/Experten/R...

Referenznummer:

R/NV129754

Informationsstand: 23.05.2019