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Dokumentart(en): Sammelwerksbeitrag Forschungsergebnis Online-Publikation
Titel der Veröffentlichung: Berufliche Teilhabe nach einer psychosomatischen Rehabilitation: Repräsentative Analysen auf Basis der DRV-Routinedaten

Vortrag auf dem 32. Rehabilitationswissenschaftlichen Kolloquium, vom 20. bis 22. Februar 2023 in Hannover

Der Text ist von:
Mayer, Anne-Kathrin; Streibelt, Marco; Zollmann, Pia

Den Text gibt es seit:
2023

Online-Publikation anzeigen (in: Reha-Kolloquium 2023) (PDF | 12 MB)

Beschreibung:

Das steht in dem Text:

Hintergrund und Zielstellung:

Die berufliche Wiedereingliederung (Return to Work, RTW) nach Arbeitsunfähigkeit wegen psychischer Störungen gestaltet sich oftmals schwierig. Aus internationalen Studien wurden RTW-Quoten zwischen 44 Prozent und mehr als 90 Prozent über Zeiträume von drei Monaten bis zu fünf Jahren berichtet.

Erschwert wird der RTW durch ein höheres Lebensalter und schwere Krankheitsverläufe mit langen Arbeitsunfähigkeiten sowie Komorbiditäten. Häufig münden psychische Erkrankungen in ein vorzeitiges Ausscheiden aus dem Erwerbsleben.

Vor diesem Hintergrund greift der Beitrag auf Daten der Deutschen Rentenversicherung zurück, um zur Beantwortung folgender Fragen beizutragen:
(1) Wie hoch ist die berufliche Teilhabe von Rehabilitand*innen mit psychischen Störungen im Anschluss an eine medizinische Rehabilitation?
(2) Welche soziodemografischen, erwerbs- und gesundheitsbezogenen Faktoren determinieren die berufliche Teilhabe?

Take-Home-Message:

Deutlich mehr als die Hälfte der Rehabilitand*innen erreichen 24 Monate nach einer psychosomatischen Rehabilitation der Rentenversicherung eine stabile berufliche Teilhabe; die Länge vorausgegangener beruflicher Fehlzeiten stellt hierfür den wichtigsten Prädiktor dar.

Wo bekommen Sie den Text?

Deutsche Rentenversicherung
https://www.deutsche-rentenversicherung.de/DRV/DE/Experten/R...

Referenznummer:

R/NV6328x065

Informationsstand: 31.05.2023