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Dokumentart(en): Sammelwerksbeitrag Forschungsergebnis Online-Publikation
Titel der Veröffentlichung: Der Einfluss von Rehabilitanden-Kennzeichnen und des Testumfangs auf die prognostische Validität des FCE-Verfahrens ELA

Vortrag auf dem 31. Rehabilitationswissenschaftlichen Kolloquium, Hybrid-Kongress, vom 7. bis 9. März 2022 in Münster

Obertitel:

Rehabilitation: Neue Wege, neue Chancen

Autor/in:

Alles, Torsten; Bühne, David; Hetzel, Christian [u. a.]

Herausgeber/in:

Deutsche Rentenversicherung Bund (DRV Bund)

Quelle:

Berlin: Eigenverlag, 2022, Seite 24-26

Jahr:

2022

Der Text ist von:
Alles, Torsten; Bühne, David; Hetzel, Christian [u. a.]

Den Text gibt es seit:
2022

Online-Publikation anzeigen (in: Reha-Kolloquium 2022) (PDF | 5,4 MB)

Beschreibung:

Das steht in dem Text:

Hintergrund und Zielstellung

Verfahren der FCE werden in beruflich orientierten Reha-Maßnahmen - in der Medizinisch-beruflich orientierten Rehabilitation (MBOR) sowie in der Arbeitsplatzbezogenen Muskuloskeletalen Rehabilitation (ABMR) - eingesetzt, um Informationen über die arbeitsbezogene körperliche Leistungsfähigkeit der Rehabilitanden und Rehabilitandinnen zu erhalten. Gemessen an bisherigen Studien ist die Validität der Verfahren insgesamt als moderat einzustufen (Kuijer et al., 2012).

Ein Großteil dieser Untersuchungen basierte jedoch auf umfangreichen Testungen, welche den im Kontext der MBOR angedachten Umfang - pro Erhebungszeitpunkt sind 90 Minuten für die berufsbezogene Diagnostik vorgesehen (DRV, 2019) - deutlich überschreiten.

Eine Ausnahme bildet unter anderem die Studie zum Verfahren ELA (Einschätzung körperlicher Leistungsfähigkeiten bei arbeitsbezogenen Aktivitäten), eines als FCE-Kurzverfahren angelegten Assessments. Hierbei konnte die prognostische Validität der ELA-basierten Einschätzung der arbeitsbezogenen körperlichen Leistungsfähigkeit hinsichtlich der Rückkehr in Arbeit (RTW) nachgewiesen werden (Bühne et al., 2020).

Eine weiteres Forschungsprojekt im Auftrag der DRV ergab, dass die 25 prognostische Validität der FCE-Ergebnisse insbesondere durch solche Personen limitiert wird, die eine mittlere oder starke schmerzbedingte Beeinträchtigung der Berufsausübung berichten bzw. die Erwartung äußern, erst nach mehr als einem Monat in Arbeit zurückzukehren (Bühne et al., 2021).

Das Ziel der vorliegenden Analyse bestand darin, die Berechnungen um zwei Aspekte des Testumfangs zu erweitern: Testdauer sowie Anzahl durchgeführter Aktivitätstests.

Wo bekommen Sie den Text?

Deutsche Rentenversicherung
https://www.deutsche-rentenversicherung.de/DRV/DE/Experten/R...

Referenznummer:

R/NV1672x003

Informationsstand: 17.06.2022