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Dokumentart(en): Zeitschriftenbeitrag Forschungsergebnis Online-Publikation
Titel der Veröffentlichung: Behinderung und Einkommen

Ergebnis des Mikrozensus 2003

Bibliographische Angaben

Autor/in:

Pfaff, Heiko [u. a.]

Herausgeber/in:

Statistisches Bundesamt (Destatis)

Quelle:

WISTA - Wirtschaft und Statistik, 2005, Heft 2, Seite 128-134, Wiesbaden: Eigenverlag, ISSN: 0043-6143

Jahr:

2005

Der Text ist von:
Pfaff, Heiko [u. a.]

Der Text steht in der Zeitschrift:
WISTA - Wirtschaft und Statistik, Heft 2, Seite 128-134

Den Text gibt es seit:
2005

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Inhaltliche Angaben

Abstract:

Das steht in dem Text:

In diesem Beitrag wird anhand des Ergebnisses des Mikrozensus 2003 die Einkommenssituation der behinderten Menschen dargestellt. Zum Vergleich werden dabei die entsprechenden Einkommensdaten nichtbehinderter Menschen herangezogen.

Bei einem Vergleich der Haushaltsnettoeinkommen insgesamt nach der Haushaltsgröße zeigt sich, dass nichtbehinderte Menschen etwas häufiger in den höchsten Einkommensklassen vertreten waren als die behinderten Menschen. Zunächst etwas überraschend ist hingegen, dass die nichtbehinderten Menschen jedoch auch häufiger niedrige Einkommen aufwiesen als die behinderten Menschen. Diese Unterschiede sind zum Teil durch die deutlich ältere Altersstruktur bei den Behinderten bedingt. In den Altersgruppen ab 65 Jahren wurden generell weniger Niedrigeinkommen erzielt, allerdings auch weniger hohe Einkommen.

Führt man - um den genannten Alterseffekt zu bereinigen - ausführlichere Vergleiche zwischen behinderten und nichtbehinderten Menschen nach Haushaltsgröße und zusätzlich nach Altersgruppen durch, ergibt sich im Niedrigeinkommensbereich ein anderes Bild: Nach dem Ergebnis ist die Einkommenssituation bei den 25- bis etwa unter 60-jährigen behinderten Menschen zum Teil deutlich schlechter als die der nichtbehinderten Menschen.

Zwischen behinderten Frauen und behinderten Männern zeigen sich in der Regel bei den Haushaltsnettoeinkommen nur relativ geringe Unterschiede. Allerdings erzielen die behinderten Frauen - bedingt auch durch ihre geringere Erwerbsbeteiligung - deutlich niedrigere persönliche Einkommen als die behinderten Männer.

Durch den Mikrozensus im Mai 2003 wurden unter anderem wichtige Strukturdaten über die Lebenssituation von behinderten Menschen gewonnen. Nachdem in einem früheren Beitrag in dieser Zeitschrift bereits Daten über die soziale Situation der behinderten Menschen dargestellt wurden, geht dieser Bericht auf die Einkommen ein. Dabei werden - zur Orientierung - die Ergebnisse für die behinderten und nichtbehinderten Menschen einander gegenübergestellt.

Der Mikrozensus - die EU-weit größte Haushaltsbefragung - ist eine Mehrzweckstichprobe, die ausführliche Informationen über die wirtschaftliche und soziale Lage der Bevölkerung liefert. Daten zur Behinderung werden das nächste Mal im Mikrozensus 2005 gewonnen. Die Beantwortung der Fragen zur Behinderung ist dabei freiwillig. Im Mikrozensus 2003 haben 85 Prozent der Befragten Angaben zur Behinderung gemacht. Dies bietet eine gute Basis für die Auswertungen und zusätzlichen Hochrechnungen.

Wo bekommen Sie den Text?

WISTA - Wirtschaft und Statistik
https://www.destatis.de/DE/Publikationen/WirtschaftStatistik...

Weitere Informationen zur Veröffentlichung

WISTA - Wirtschaft und Statistik
https://www.destatis.de/DE/Publikationen/WirtschaftStatistik...

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Referenznummer:

R/ZA245403

Informationsstand: 09.05.2005