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Dokumentart(en): Zeitschriftenbeitrag Forschungsergebnis Online-Publikation
Titel der Veröffentlichung: COVID-19: Seit Jahresbeginn steigt die Zahl der Berufskrankheiten

Bibliographische Angaben

Autor/in:

Maybaum, Thorsten

Herausgeber/in:

Bundesärztekammer (BÄK); Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV)

Quelle:

Deutsches Ärzteblatt, 2021, 118. Jahrgang (Heft 14), Seite A-698 / B-590, Köln: Ärzte-Verlag , ISSN: 0012-1207

Jahr:

2021

Der Text ist von:
Maybaum, Thorsten

Der Text steht in der Zeitschrift:
Deutsches Ärzteblatt, 118. Jahrgang (Heft 14), Seite A-698 / B-590

Den Text gibt es seit:
2021

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Inhaltliche Angaben

Beschreibung:

Das steht in dem Text:

Im Januar und Februar dieses Jahres sind im Zusammenhang mit COVID-19 vermehrt Verdachtsfälle einer Berufskrankheit sowie eine steigende Zahl von Arbeitsunfallmeldungen registriert worden. Das hat die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) nach einer Sondererhebung mitgeteilt. Danach erhielten die gewerblichen Berufsgenossenschaften und die Unfallkassen in diesen beiden Monaten 47 578 Verdachtsanzeigen auf eine beruflich bedingte Erkrankung an COVID-19.

Im vergangenen Jahr waren es 30 329 Verdachtsanzeigen. Seit Beginn der Pandemie wurden laut DGUV bis Ende Februar dieses Jahres 49 295 Fälle entschieden. 42 753 Berufskrankheiten seien anerkannt worden, hieß es. Das wären rund 86 Prozent.

Unter bestimmten Voraussetzungen können die Unfallversicherungsträger eine Erkrankung an COVID-19 auch als Arbeits- oder Schulunfall anerkennen. Im Januar und Februar 2021 erhielten die Unfallversicherungsträger demnach 2 710 Arbeitsunfallmeldungen, 799 wurden als Versicherungsfall anerkannt. Im vergangenen Jahr belief sich nach vorläufigen Erhebungen die Zahl der Arbeitsunfallmeldungen nach einer COVID-19-Erkrankung auf 12 223. In 4 247 Fällen wurde ein Versicherungsfall bestätigt.

Die Sprecherin für Arbeit und Mitbestimmung der Linksfraktion im Bundestag, Jutta Krellmann, die mehrfach eigene Anfragen zum Thema an die Bundesregierung gestellt hat, zeigte sich angesichts der niedrigen gemeldeten Zahlen skeptisch. Aus ihrer Sicht spiegeln die Zahlen nicht die Realität wider. Sie wies darauf hin, dass viele Menschen nichts von ihrem Recht wüssten oder abgeblockt würden. Aus ihrer Sicht sei ein "echter Infektionsschutz am Arbeitsplatz" notwendig.

Wo bekommen Sie den Text?

Deutsches Ärzteblatt
https://www.aerzteblatt.de/archiv

Weitere Informationen zur Veröffentlichung

Deutsches Ärzteblatt
https://www.aerzteblatt.de/archiv

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.

Referenznummer:

R/ZA0070/0051

Informationsstand: 03.11.2021