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19.07.2021 | Soziale und berufliche Teilhabe durch das Persönliche Budget

Online-Diskussion der DVfR startet

Aus einem Gebäude kommt Geld für einen Menschen, der sich überlegt, was er damit tun möchte, © Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung Bremen e.V., Illustrator Stefan Albers, Atelier Fleetinsel, 2013.

Ab Montag, 19. Juli bietet die Deutsche Vereinigung für Rehabilitation (DVfR) wieder eine neue Online-Diskussion an. Das Thema lautet "Soziale und berufliche Teilhabe durch das Persönliche Budget". Die Teilnahme ist wie immer kostenfrei – Erfahrungen, Meinungen und Impulse sowie Fragen an das Expertenteam sind willkommen.

Das Persönliche Budget soll die Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderungen stärken. Sie können damit Geld anstelle von Sach- oder Dienstleistungen erhalten und entscheiden selbst, wie sie diese Mittel z. B. für die Organisation von ambulanten Hilfen, Arbeitsassistenz oder persönlicher Assistenz verwenden. Gut 20 Jahre nach der Einführung dieser Leistungsform könnte die Zahl der Budgetnehmenden viel höher sein. Welche Hürden bestehen im Budgetverfahren? 

Mehr Informationen: news.reha-recht.de

15.07.2021 | Wie leben Menschen mit und ohne Behinderungen?

EU-Datenvergleich veröffentlicht

Logo der Europäischen Kommission – ein Kreis aus gelben Sternen auf blauem Grund

Die Europäische Kommission hat Daten von Menschen mit und ohne Behinderungen verglichen (in den Bereichen Arbeitsmarkt, Bildung, Armut, und Gesundheit) und in einem Bericht veröffentlicht: "European comparative data on Europe 2020 and persons with disabilities | Labour market, education, poverty and health analysis and trends".

  • In 2018 waren in den 27 EU-Staaten z. B. 50,8 % der Menschen mit Behinderungen zwischen 20 und 64 erwerbstätig – im Vergleich dazu waren es 75,0 % der Menschen ohne Behinderungen.
  • Die Arbeitslosenquote lag bei Menschen mit Behinderungen bei 18,6 %, bei Menschen ohne Behinderungen lag sie bei 8,8 %.
  • 62,4 % der Menschen mit Behinderungen stehen dem Arbeitsmarkt zur Verfügung (beschäftigt oder arbeitslos) – die Quote bei bei den Nicht-Behinderten lag bei 82,2%.

Hier können Sie den Bericht aufrufen: https://ec.europa.eu

14.07.2021 | Inklusionsbetriebe in Deutschland 2021

Verzeichnis in 10. Auflage erschienen

Titelblatt Verzeichnis der Inklusionsbetriebe

REHADAT hat das Verzeichnis der Inklusionsbetriebe in Deutschland für 2021 veröffentlicht!

Inklusionsbetriebe sind Unternehmen des allgemeinen Arbeitsmarktes. Sie bieten Qualifizierungsmöglichkeiten und sozialversicherungspflichtige Arbeitsverhältnisse für Menschen mit Behinderungen.

Inklusionsbetriebe richten sich an schwerbehinderte Menschen, deren berufliche Teilhabe besonders erschwert ist. Die Beschäftigung in einem Inklusionsbetrieb kann eine Chance sein, um auf dem ersten Arbeitsmarkt Fuß zu fassen.

Zum Verzeichnis: Inklusionsbetriebe in Deutschland (rehadat.de)

09.07.2021 | Teilhabeberatung gesichert

BMAS veröffentlicht Verordnung zur Weiterführung

Ein weißes Paragrafenzeichen auf blauem Grund

Bei REHADAT-Recht finden Sie bereits jetzt die Verordnung zur Weiterführung der Ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatung (EUTB), die ab dem 1. Januar 2022 in Kraft tritt. Die Verordnung bringt den Teilhabeberatungsstellen Planungssicherheit und regelt z. B. ihre Finanzierung, Unabhängigkeit und Antragsberechtigung.

Die EUTB beraten Menschen mit Behinderungen und deren Angehörige rund um die Themen Rehabilitation und Teilhabe – unabhängig, unentgeltlich und bundesweit. Sie unterstützen insbesondere im Vorfeld und bei der Beantragung von Leistungen.

Hier geht es zur Verordnung: www.rehadat-recht.de

Bei REHADAT finden Sie aktuell 750 Beratungsstellen in Deutschland sowie weitere Informationen zum Thema: www.rehadat-adressen.de

 

05.07.2021 | REHADAT-Online-Seminare

Neue Termine

Laptop mit der Darstellung eines Video-Calls

Im September finden wieder REHADAT-Online-Seminare statt. Die einstündigen Seminare geben einen Überblick über die wichtigsten Aspekte der beruflichen Teilhabe von Menschen mit Behinderungen, die Hilfsmittelversorgung durch die Gesetzliche Krankenversicherung (GKV) und die Arbeitsgestatlung mit Hilfsmitteln und technischen Arbeitshilfen.

Weitere Informationen und die Anmeldung finden Sie hier.