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11.08.2022 | Verbindliche Vereinbarungen zur Zusammenarbeit der Reha-Träger

Neue Gemeinsame Empfehlung „Integrationsfachdienste“

Deckblatt der Gemeinsamen Empfehlung Integrationsfachdienste

Die Gemeinsame Empfehlung „Integrations­fachdienste“ wurde überarbeitet und ist zum 1. August 2022 in Kraft getreten. Mit ihr werden einheitliche und verbindliche Kriterien zur Beauftragung der Integrations­fachdienste (IFD) durch die Reha-Träger zur Zusammenarbeit und zur Finanzierung der Kosten vereinbart.

In der neuen Vereinbarung werden nun auch Anlässe und Beauf­tragungswege für eine Beauftragung der IFD beschrieben. Vor dem Hintergrund der allgemeinen Preis­steigerungen wurden unter anderem auch die Vergütungs­pauschalen angepasst.

An der Überarbeitung der Gemeinsamen Empfehlung haben sich sowohl die Reha­bili­tations­träger und die Bundes­arbeits­gemeinschaft der Inte­grations­ämter und Hauptfürsorgestellen (BIH) als auch die Bundes­arbeits­gemeinschaft Unterstützte Beschäftigung (BAG UB) beteiligt und dazu beigetragen, die Gemeinsame Empfehlung praxisnah zu gestalten.

Die Bundes­arbeits­gemeinschaft für Rehabilitation e.V. (BAR) ist der Zusammenschluss der Reha-Träger. Sie fördert die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen im gegliederten Sozial­leistungs­system. Die BAR koordiniert und unterstützt das Zusammen­wirken der Reha-Träger, vermittelt Wissen und arbeitet mit an der Weiterentwicklung von Rehabilitation und Teilhabe.

zur Gemeinsamen Empfehlung „Integrations­fachdienste“ | REHADAT-Literatur

zur Liste aller REHA Vereinbarungen der BAR | REHADAT-Literatur

08.08.2022 | Betriebliche Inklusion oft erfolgreich

IW-Kurzbericht zu infas-Teilhabestudie

Deckblatt IW-Kurzbericht 22/2022

Im IW-Kurzbericht 66/2022 „Hohe betriebliche Unterstützung der Menschen mit Behinderungen” haben REHADAT-Kolleginnen Teile des Kapitels „Arbeit und Beschäftigung“ aus dem kürzlich veröffentlichten Abschlussbericht der Bundesregierung zur Teilhabe von Menschen mit Behinderungen betrachtet.

Ihr Fazit: Barrierefreie Arbeitsplätze sowie organisatorische und personelle Unterstützung von Menschen mit Behinderungen am Arbeitsplatz sind eine wichtige Voraussetzung für die erfolgreiche betriebliche Inklusion. Häufig gelingt dies in den Betrieben.

Eine ebenfalls kürzlich erschienene IAB-Studie stellte fest, dass kleine und mittlere Unternehmen (KMU) noch Nachholbedarf bei der Beschäftigung von Menschen mit Behinderungen haben. Vielfach finden sie keine Bewerberinnen und Bewerber.

Mithilfe der „Einheitlichen Ansprechstellen für Arbeitgeber”, die auf der Grundlage des erweiterten Teilhabestärkungsgesetzes seit Januar 2022 in allen 16 Bundesländern flächendeckend eingerichtet werden, könnte sich die Situation gerade für KMU bald verbessern: Sie können künftig Informationen und Beratung aus einer Hand erhalten – und das sehr praxisorientiert und wirtschaftsnah. 

Zum IW-Kurzbericht Nr. 66/2022: Hohe betriebliche Unterstützung der Menschen mit Behinderungen | iwkoeln.de

02.08.2022 | Relaunch REHADAT-Talentplus

Das Portal zu Arbeitsleben und Behinderung

Homepage REHADAT-Talentplus

Das Portal REHADAT-Talentplus steht nach einer Überarbeitung in neuem, responsiven Layout bereit: Mit praktischen Features und erweiterten Inhalten informiert das Portal Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber darüber, wie sie Menschen mit Behinderungen oder chronischen Erkrankungen im eigenen Unternehmen beschäftigen oder ausbilden können.

Nur drei Prozent aller Behinderungen sind angeboren, nur wenige entstehen durch Unfälle, die allermeisten – fast 90 Prozent – durch Krankheiten im Laufe des Lebens. Das Thema ist daher für viele Unternehmen und ihre Beschäftigten von großer Relevanz. REHADAT-Talentplus informiert praxisnah zu wichtigen Fragestellungen zur beruflichen Teilhabe, bietet Handlungsempfehlungen sowie Hintergrundinformation zu rechtlichen Grundlagen und Förderungsmöglichkeiten.

Die Personalgewinnung wird im Zuge des Fachkräftemangels immer schwieriger. Deswegen sind vorhandene und noch nicht ausgeschöpfte Potenziale, wie die von Menschen mit Beeinträchtigungen, für Unternehmen zunehmend wichtiger. REHADAT-Talentplus zeigt, wie Menschen mit Behinderungen gezielt angesprochen werden können, welche Rolle die Unternehmenskommunikation und -kultur dabei spielen und was im Bewerbungsverfahren zu beachten ist. In REHADAT-Talentplus werden auch kontextbezogen Ansprechpartner und Ansprechpartnerinnen für Beratungen genannt, die wichtigsten Förderinstrumente sowie Hinweise zur barrierefreien Arbeitsplatzgestaltung erläutert. Das umfangreiche Lexikon zur beruflichen Teilhabe erklärt alle relevanten Begriffe und rundet das Angebot ab.

Dazu Andrea Kurtenacker, Projektleiterin von REHADAT: „Seit vielen Jahren wird Talentplus von Unternehmen und Beschäftigten gleichermaßen genutzt. Unsere Zugriffszahlen belegen, dass der Bedarf an strukturierten Informationen zu diesem Thema sehr groß ist. Wir freuen uns daher sehr, dass wir REHADAT-Talentplus jetzt in einer modernisierten, völlig überarbeiteten Version zur Verfügung stellen können“.

Der direkte Link zum Portal: Homepage REHADAT-Talentplus

25.07.2022 | Neuigkeiten zur beruflichen Teilhabe

REHADAT-Newsletter veröffentlicht

Logo REHADAT-Newsletter

Der neue REHADAT-Newsletter ist soeben erschienen – mit vielen Neuigkeiten zu REHADAT und zur beruflichen Teilhabe im Allgemeinen. Lesen Sie in dieser Ausgabe über folgende Themen:

  • Neuer REHADAT-Podcast Teilhabe & Inklusion
  • REHADAT-kompakt: das Budget für Arbeit
  • Urteil: Arbeitsassistenz trotz Rente
  • Kurz erklärt: Was ist ein Kraftknoten?
  • Verzeichnis 2022: Produkte und Leistungen von WfbM
  • BMAS-Förderprogramm rehapro geht in die 3. Runde
  • BMAS veröffentlicht Teilhabebefragung
  • BIH veröffentlicht Online-Suche für Ansprechstellen
  • Aktion Mensch fördert Entwicklung von Inklusionsunternehmen
  • Promovieren mit Behinderungen – PROMI-Abschlusstagung
  • ICF-ANWENDERTAGE im September in Klagenfurt
  • REHADAT auf der REHACARE
  • REHADAT-Online-Seminare im Herbst

Wir wünschen eine interesssante Lektüre! Hier können Sie den Newsletter aufrufen: www.rehadat.de/newsletter/aktuelle-ausgabe

13.07.2022 | Dritter Förderaufruf des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales gestartet:

Bundesprogramm „Innovative Wege zur Teilhabe am Arbeitsleben - rehapro“

Logo rehapro

Am 8. Juli ist im Bundesanzeiger (BAnz AT 08.07.2022 B3) der dritte Förderaufruf zum Bundesprogramm rehapro des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) veröffentlicht worden.

Das BMAS setzt mit dem Programm den Auftrag aus § 11 SGB IX um, Modellvorhaben zur Stärkung der Rehabilitation durchzuführen.

Der dritte Förderaufruf baut auf den inhaltlichen und organisatorischen Rahmenbedingungen des zweiten Förderaufrufs auf und wird um folgende drei inhaltliche Impulse ergänzt:

  • Erprobung innovativer Ansätze der Digitalisierung
  • Erprobung innovativer Ansätze zum besseren Zusammenwirken von Sozialleistungsträgern und Betrieben bzw. Arbeitgebern
  • Erprobung innovativer Ansätze hinsichtlich des niederschwelligen Zugangs zu Prävention und Rehabilitation, z. B. durch aufsuchende Beratung und Betreuung oder Vereinfachung der Verfahren

Für den Startzeitpunkt der Projekte ist Anfang 2024 vorgesehen.

Projektskizzen können bis zum 30.09.2022 bei der Fachstelle rehapro eingereicht werden. Antragsberechtigt sind die Jobcenter und Träger der gesetzlichen Rentenversicherung.

Alle Informationen zum dritten Förderaufruf und Antragsverfahren finden Sie hier:
Bundesprogramm rehapro - Startseite (modellvorhaben-rehapro.de)

(Quelle: Bundesministerium für Arbeit und Soziales, Pressemeldung vom 08.07.2022)