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03.12.2021 | BMAS präsentiert Koalitionsvertrag 

Barrierefreiheit, Ansprechstellen, BEM und mehr

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Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) verweist am Tag der Menschen mit Behinderungen auf die im neuen Koalitionsvertrag geregelten Maßnahmen zur Verbesserung der Inklusion und Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen.

Um die Barrierefreiheit in Deutschland auszuweiten und zu stärken, sollen das Behindertengleichstellungsgesetz, das Allgemeine Gleichstellungsgesetz und das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz weiterentwickelt werden. 

Mit den Einheitlichen Ansprechstellen für Arbeitgeber werden ab 2022 alle Arbeitgeber dabei unterstützt, schwerbehinderte Menschen einzustellen. 

Das Forschungsvorhaben zur Entwicklung eines transparenten, nachhaltigen und zukunftsfähigen Entgeltsystems in Werkstätten für behinderte Menschen wird unter Beteiligung der Betroffenen fortgeführt.

Das betriebliche Eingliederungsmanagement (BEM) soll als Instrument auf Arbeitgeber- und Arbeitnehmerseite stärker etabliert werden. Das Ziel ist, es nach einheitlichen Qualitätsstandards flächendeckend verbindlich zu machen.

Der Schwerbehindertenausweis soll schrittweise durch einen digitalen Teilhabeausweis ersetzt werden. Das Instrument des Persönlichen Budgets soll gestärkt werden, um die selbstbestimmte Teilhabe zu fördern.

Mehr Infos: BMAS - Aufbruch für mehr Barrierefreiheit − Neue Koalition setzt Maßstäbe

30.11.2021 | Inklusionsbarometer Arbeit veröffentlicht

Corona bremst berufliche Teilhabe

Titelblatt Inklusionsbarometer Arbeit / Ein Instrument zur Messung von Fortschritten bei der Inklusion von Menschen mit Behinderung auf dem deutschen Arbeitsmarkt / 9. Jahrgang (2021)

Aktion Mensch und das Handelsblatt Research Institute haben das neue Inklusionsbarometer Arbeit veröffentlicht. Das Barometer misst regelmäßig die Fort- und Rückschritte, die bei der Inklusion von Menschen mit Behinderungen auf dem deutschen Arbeitsmarkt erreicht wurden. Das Barometer 2021 stellt heraus, dass die Corona-Pandemie erheblichen Einfluss auf die Arbeitsmarktsituation von Menschen mit Behinderungen hat.

zur Studienreihe (2013 bis 2021):

Inklusionsbarometer Arbeit | REHADAT-Literatur

26.11.2021 | Neuigkeiten zur beruflichen Teilhabe

REHADAT-Newsletter veröffentlicht

Logo REHADAT-Newsletter

Der neue REHADAT-Newsletter ist soeben erschienen – mit vielen Neuigkeiten zu REHADAT und zur beruflichen Teilhabe im Allgemeinen. Lesen Sie in dieser Ausgabe über folgende Themen:

  •  Urteil: Anspruch auf höhenverstellbaren Schreibtisch
  •  Kurz erklärt: Was sind Kantenfiltergläser?
  •  Rubrik „Aktuelle Projekte“ in REHADAT-Forschung
  •  IW-Analyse: Menschen mit Beeinträchtigungen auf dem Arbeitsmarkt
  •  BMAS-Zwischenbericht: Entgeltsystem in WfbM
  •  Jetzt online: „Talente inklusive“
  •  BIBB-Report veröffentlicht: „Eingeschränkte Wahrnehmung oder wahrgenommene Einschränkung?“
  •  Ausgezeichnet! Vier Unternehmen erhalten Inklusionspreis der Wirtschaft
  •  Jetzt bewerben! Für Annedore-Leber- und Rudolf-Freudenberg-Preis
  •  Webseite Autismus und Arbeit – Praxishilfen für die Beschäftigung
  •  Werkstätten:Messe 2022 in Nürnberg

Wir wünschen eine interesssante Lektüre! Hier können Sie den Newsletter aufrufen: www.rehadat.de/newsletter/aktuelle-ausgabe

19.11.2021 | BIBB-Report veröffentlicht

Ergebnisse des Projekts „Eingeschränkte Wahrnehmung oder wahrgenommene Einschränkung?“

Titelblatt BIBB-Report 2/2021

In einem Kooperationsprojekt erforschte das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) gemeinsam mit der Universität Hamburg (UHH), Fachbereich Sozialökonomie, inwiefern sich die wahrgenommene Teilhabe von Menschen mit Behinderungen am Arbeitsmarkt auf die individuelle Einschätzung der Befragten zu inklusionsrelevanten Themenbereichen auswirkt.

Ergebnis: Ein großer Teil der Befragten die Lücke in der Erwerbsbeteiligung zwischen Menschen mit und ohne Behinderung falsch einschätzt. Gegenüber der tatsächlichen Lücke von 33,5 Prozentpunkten überschätzen Befragte ohne Behinderung im Durchschnitt die Beschäftigungslücke, während Befragte mit Behinderung die Lücke tendenziell unterschätzen.

Außerdem fand das Forscherteam heraus, dass Erwerbstätige mit Behinderung seltener einer Tätigkeit nach, die dem erlernten Beruf entspricht und dass sie sich seltener in einer Führungsposition befinden. Gleichzeitig zeigen die Ergebnisse, dass ein steigender Grad der Behinderung nicht mit weniger Selbstständigkeit am Arbeitsplatz verbunden ist.

Zum BIBB-Report 2/2021: www.bibb.de

09.11.2021 | Bundesbürger überschätzen Arbeit als Ursache der Depression

Deutschland-Barometer Depression veröffentlicht

Logo Deutsche Depressionshilfe

Die Stiftung Deutsche Depressionshilfe hat das 5. Deutschland-Barometer Depression veröffentlicht. Die repräsentative Befragung untersucht jährlich Einstellungen und Erfahrungen zur Depression in der Bevölkerung. Befragt wurden 5.283 Personen zwischen 18 und 69 Jahren aus einem repräsentativen Online-Panel im September 2021. 

Das Deutschland-Barometer Depression zeigt u. a., dass die Rolle der Arbeit für die Entstehung von depressiven Erkrankungen überschätzt und gleichzeitig die Bedeutung der Veranlagung unterschätzt wird. Belastungen am Arbeitsplatz (95 %), Konflikte im Job/mit Kollegen (93 %) und die dauerhafte Erreichbarkeit (83 %) gelten bei den Bundesbürgern als wichtigste Ursachen für Depression.

Dass die Depression auch biologische Ursachen hat, ist dagegen weniger bekannt. So kennen nur 64 % die erbliche Komponente der Depression. Nur 57 % wissen, dass während der Depression vielfältige Hirnprozesse verändert sind. 

Mehr Informationen: www.rehadat-statistik.de