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Dokumentart(en): Graue Literatur Forschungsergebnis Online-Publikation
Titel der Veröffentlichung: Inklusionsbarometer Mobilität 2022

Bibliographische Angaben

Obertitel:

Inklusionsbarometer Mobilität

Autor/in:

Bolz, Carolin; Tobies, Matthias; Thönnes, Lea [u. a.]

Herausgeber/in:

Aktion Mensch e.V.

Quelle:

Berlin: Eigenverlag, 2022, 124 Seiten: PDF

Jahr:

2022

Der Text ist von:
Bolz, Carolin; Tobies, Matthias; Thönnes, Lea [u. a.]

Den Text gibt es seit:
2022

Ganzen Text lesen (PDF | 12,6 MB)

Inhaltliche Angaben

Beschreibung:

Das steht in dem Text:

Die Aktion Mensch hat eine erste umfassende Studie zum Stand der inklusiven Mobilität in Deutschland vorgestellt:
- Menschen mit Beeinträchtigungen sind diesbezüglich insgesamt schlechter gestellt als Menschen ohne Beeinträchtigungen.
- Gründe sind mangelnde Barrierefreiheit, fehlende Angebote sowie hoher Kosten- und Zeitaufwand.
- Aktion Mensch fordert Mobilitätswende, die gleichberechtigten Zugang für alle sicherstellt.

Für Menschen mit Beeinträchtigungen ist Mobilität in Deutschland immer noch stark eingeschränkt. Sie haben weniger oder schlechtere Möglichkeiten, sich von einem Ort zum anderen zu bewegen, als Menschen ohne Beeinträchtigung. Das sind zentrale Ergebnisse des Inklusionsbarometers Mobilität der Aktion Mensch, das erstmals einen repräsentativen Überblick über den Stand der inklusiven Mobilität in Deutschland liefert.

Die Studie vergleicht das Mobilitätsverhalten von Menschen mit und ohne Beeinträchtigung und zeigt, dass immer noch zahlreiche Barrieren die Zugänglichkeit erschweren: Defekte Fahrstühle, schlechter Straßenbelag, fehlende Schilder, schlecht lesbare Fahrpläne, unübersichtliche Apps oder komplizierte Fahrkarten-Automaten - die Beispiele sind vielfältig. Jeder vierte Mensch mit Beeinträchtigung (26 Prozent) empfindet zudem den Zeitaufwand für Wege als zu hoch.

Betrachtet man die sozialen Aspekte von Mobilität, ist die Schere zwischen Menschen mit und ohne Beeinträchtigungen am größten. Fast doppelt so viele Menschen mit Beeinträchtigungen (29 Prozent vs. 16 Prozent) fühlen sich in manchen Situationen unsicher und alleingelassen. Sie machen auch häufiger negative Erfahrungen mit anderen Fahrgästen sowie Servicepersonal.

Für die Online-Befragung untersuchte die Aktion Mensch in Zusammenarbeit mit dem Marktforschungsinstitut Ipsos, einer Ko-Forschenden-Gruppe sowie Mobilitäts- und Inklusions-Expert:innen die Aussagen von 1.000 Menschen mit und 500 Menschen ohne Beeinträchtigungen.

[Aus: Information der Herausgeberin]

Wo bekommen Sie den Text?

Aktion Mensch e.V.
https://www.aktion-mensch.de/

Weitere Informationen zur Veröffentlichung

Referenznummer:

R/NV5371

Informationsstand: 02.11.2022